Historie

51°, 48’ und 54“ Nord, 8°, 29’ und 20“ Ost, 1912.

Zur richti­gen Zeit, am richti­gen Ort war Hein­rich Kühlmann, Groß­vater des jet­zi­gen Fir­menin­hab­ers, als er Anfang des 20. Jahrhun­derts erst einen Land­han­del und dann eine Fam­i­lie in Riet­berg-West­er­wiehe grün­dete.

1. Gen­er­a­tion: Grün­der Hein­rich Kühlmann Senior

 Heu und Stroh aus Ostwestfalen.

Die Nähe seines Bauern­hofes zu Bah­n­gleisen und Güter­bahn­hof nutzte der kaufmän­nisch begabte Land­wirt, um Heu und Stroh aus Ost­west­falen zu Schlachthöfen ins Ruhrge­bi­et zu versenden.

 

Im Laufe der fol­gen­den Jahre baute er gemein­sam mit sein­er Frau Elis­a­beth den Han­del mit land­wirtschaftlichen Erzeug­nis­sen aus und seinen Bauern­hof um – eine eigene Müh­le fol­gte. Korn aus der Region wurde aufgekauft, vere­delt und wieder verkauft. Kartof­feln in großen Men­gen kamen hinzu.

2. Gen­er­a­tion: Ewald Kühlmann

Kühlmann baut aus.

Ewald Kühlmann, Sohn von Hein­rich und Elis­a­beth, über­nahm in den 50er Jahren das elter­liche Unternehmen und fand in Frau Anto­nia Borgmeier eine patente und mod­erne Ehe­frau, die nicht nur aus der unmit­tel­baren Nähe, son­dern auch aus der Lebens­mit­tel-Branche stammte. Im elter­lich­er Geflügelzucht­be­trieb wur­den Häh­nchen, Gänse und Gänseerzeug­nisse ver­mark­tet.

 

Ewald und Anto­nia Kühlmann vere­inte von Anfang an die Liebe zur Region, zur Natur und zur Land­wirtschaft. Ende der 60er Jahre stiegen sie zusät­zlich in die Pommes frites-Pro­duk­tion ein. Der Vari­anten­re­ich­tum der Kartof­fel­pro­duk­te war mit Grob- und Fein­schnitt zwar begren­zt, der Erfolg allerd­ings nicht. Der Han­del wuchs, eben­so wie die vier Kinder des Paares. Deutsch­landweit wur­den Fach­großhändler ihre Kun­den und schließlich begann man im Jahr 1988 mit der Pro­duk­tion von Feinkost­salat­en.

3. Gen­er­a­tion: Hein­rich Kühlmann

Frischer Wind für frische Feinkost.

Hein­rich Kühlmann ver­stärk­te im Jahr 1979 den elter­lichen Betrieb und set­ze neue Akzente. Die Pommes frites-Pro­duk­tion wurde im Laufe der Jahre eingestellt, der Bere­ich der Feinkost­pro­duk­tion aus­ge­baut, eben­so wie die Pro­duk­tion­sstät­ten.

 

Im Jahr 1990 stieg Andrea Kühlmann, Ehe­frau von Hein­rich Kühlmann, in die Geschäft­sleitung mit ein. Gemein­sam entwick­el­ten und erdacht­en sie weit­ere Konzepte für den Fach­han­del, Feinkost-Rezep­turen und das “Eimerchen”, eine ungewöhn­liche Feinkost-Ver­pack­ung für den Einzel­han­del, die seit vie­len Jahren ein echter Erfol­gs­garant ist.

 

Weit­er­hin war die neuar­tige und liebevolle Hand­deko­ra­tion viel­er Einzel­han­del-Pro­duk­te ein großer Schritt in die richtige Rich­tung des Unternehmenser­folges.

Gegen­wart

Mit beiden Beinen im Hier und Jetzt!

Anto­nius Borgmeier, Cousin von Hein­rich Kühlmann, ist eben­falls Teil der Geschäft­sleitung und küm­mert sich um die Pro­duk­tion, den Einkauf und die Logis­tik.

 

Stephan Bähr, seit 2006 eben­falls Geschäfts­führer, betreut die Bere­iche Ver­trieb und Mar­ket­ing.

 

Im Jahre 2005 erhielt das Unternehmen die alleinige Lizenz des amerikanis­chen Lebens­mit­telkonz­erns Weight Watch­ers™, kalo­rienre­duzierte Feinkost­salate, Salat­dress­ings und Bro­tauf­striche für den deutschen Markt zu pro­duzieren.

 

Seit dem Jahr 2009 liefert man nun auch mediter­rane Antipasti, made in Ost­west­falen, in außeror­dentlich guter Qual­ität und mit außergewöhn­lichem Erfolg.

Zukunft

Dass dieser Erfolg auch in Zukun­ft durch Fam­i­lien­hände weit­erge­führt wird, ist sich­er:
Hen­drik Kühlmann ist seit Jan­u­ar 2016 ein Teil der Geschäfts­führung und hat den
Geschäfts­bere­ich Busi­ness Devel­op­ment über­nom­men.


Sen­ta Kühlmann ist seit Juni 2016 eben­falls aktiv im Unternehmen tätig.


Allerd­ings hat man in der Fam­i­lie und im Unternehmen Kühlmann auch Zeit –
schließlich denkt man hier nicht in Quar­tal­en, son­dern in Gen­er­a­tio­nen.